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Auto- und Rechtsschutzversicherung – ganz eng miteinander verknüpft

Das Streiten vor Gericht kostet Zeit und Geld. Ohne eine Rechtsschutzversicherung kann es darüber hinaus riskant sein einen Streit vor Gericht zu beginnen.
Eine Rechtsschutzversicherung bietet da schon einen gewissen Schutz, denn auch wenn man vor Gericht nicht Recht bekommt in einem Streitfall, übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten, die für Anwälte, das Gericht, Sachverständige und mögliche Zeugen entstanden sind. Ärgerlich kann es jedoch sein, wenn man einen Rechtsstreit im Verkehrsbereich vor Gericht verliert. Denn das kann unter Umständen auch strafrechtliche Folgen mit sich ziehen, wie zum Beispiel eine Gefängnisstrafe, oder aber eine hohe Geldstrafe, möglicherweise auch „nur“ den Entzug des Führerscheins.

Ein Urteil in einer Verkehrs-Angelegenheit kann aber auch endlich dazu beitragen, dass geklärt wird, welche Autoversicherung letztendlich für den Schaden aufzukommen hat, der bei dem Vorfall, um den es vor Gericht gegangen ist, entstanden ist.
Dies hat dann für denjenigen, dessen Autoversicherung zur Zahlung verpflichtet ist wiederum finanzielle Konsequenzen, denn er dessen Schadenfreiheitsrabatt wird letztlich hoch gestuft, so dass auf ihn – möglicherweise sogar in den kommenden Jahren - erhebliche Mehrkosten im Bezug auf die Prämie zukommen.

Eine Verkehrsrechtschutz wird dabei in der Regel von den Versicherungsgesellschaften in Kombipaketen angeboten. Diese enthalten in der Regel dann noch eine Arbeitsrechtsschutz und eine Mietrechtsschutzversicherung, wobei man eine Verkehrsrechtschutzversicherung aber auch separat abschließen kann.


Michaela Schleußner
schleussner@vers-online.net