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Adoption – Suche nach den eigenen Wurzeln
Manche Menschen erfahren im Laufe des Lebens, dass die vermeintlich eigenen
Eltern gar nicht die leiblichen Eltern sind. Nach dem ersten Schock stellt sich
dann in der Regel die Frage, ob man die leiblichen Eltern kennen lernen möchte
oder nicht. Wenn die Entscheidung die leiblichen Eltern ausfindig zu machen
gefallen ist, möchte man die Suche möglichst schnell und erfolgreich
gestalten.
Wo aber gibt es Ansätze für eine Suche nach den leiblichen Eltern?
Oft sind seit der Adoption einige Jahrzehnte vergangen. Das hängt auch
davon ab, wann und ob die Adoptiveltern ihr Kind über die Adoption informieren.
Nicht selten erfährt ein Kind erst mit dem Tod der Adoptiveltern von der
Adoption, da sich die Adoptionsunterlagen im Nachlass befinden, oder das Adoptivkind
entschließt sich erst dann dazu, aktiv nach der leiblichen Mutter und
nach dem leiblichen Vater zu suchen, um die Wahleltern nicht zu verletzen. Die
Suche nach den eigenen Wurzeln erschwert sich zusätzlich, da oft nur wenige
Daten über die leibliche Mutter und ggf. dem leiblichen Vater bekannt sind.
Um die leiblichen Eltern
finden zu können bedarf es schon einer guten Portion Glück und
Durchhaltevermögen. Zunächst können das Internet, eine Recherche
in alten Telefonbüchern oder die Befragung von lebenden Verwandten Erfolg
versprechen. Auch in aussichtslos erscheinenden Fällen ist die Suche
nach Personen über einen Personensuchdienst oft von Erfolg gekrönt.
Erfahrene Personenfinder recherchieren die erforderlichen Basisdaten und starten
dann eine umfassende und fundierte Suche. Auf diese Weise können alle Möglichkeiten
ausgeschöpft werden die leiblichen Eltern auch nach sehr langer Zeit noch
ausfindig zu machen.
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