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Mobile Computing stehen rosige Zeiten bevor
Über lange Zeit hinweg konnten sich die meisten Menschen, die im Bereich
der Datenverarbeitung tätig sind nicht vorstellen, ihre Arbeit nicht von
einem festen Ort aus zu verrichten.
Das könnte sich nun allmählich ändern. Branchenkenner gehen zunehmend
davon aus, dass EDV künftig zunehmend auch mobil statt finden wird. Als
Hauptgrund für diesen Trend sehen die meisten Analysten die steigende Verfügbarkeit
von günstigen mobilen Internetzugängen. Fortschritte bei der 3G Technologie
und marktgerechte Tarifierung ermöglicht es den mobilen EDV-Arbeitern heute
eine UMTS
Flatrate für weniger als 40 Euro pro Monat zu nutzen. Auf diese Weise
erhält das Notebook eine zusätzliche Produktivitätsdimension,
da jetzt auch unterwegs ein Zugang zum Internet ohne Kabelanbindung möglich
ist – und das dank rasch fortschreitendem UMTS Ausbau auch flächendeckend.
Als nächsten Schritt möchten die Mobilfunkbetreiber gerne mit Notebookherstellern
kooperieren um direkt 3G-fähige Hardware auf den Markt bringen zu können.
Aktuelle Studien belegen die Nachfrage für die kommenden Jahre nach eben
solchen Geräten, von denen danach bis Ende 2008 rund 70 Millionen verkauft
werden könnten.
Aber auch andere Wege sind inzwischen gangbar: der kalifornische Spezialist
für benutzerfreundliche Heimcomputer und Design-PCs, Apple Computer, hat
sich unlängst mit dem neuen Handy
iPhone nicht nur erstmals im Mobilfunkbereich positioniert sondern mit dem
iPhone Bedienkonzept auch gleich eine revolutionäre Steuerung für
Mobiltelefone vorgestellt. Da das iPhone als erstes Mobiltelefon hervorragend
für den mobilen Zugang und das Arbeiten mit dem Internet genutzt werden
kann bietet sich sein künftiger Einsatz im Bereich des Mobile Computing
an, insbesondere sobald das Telefon aus dem High End Segment in einen preiswerteren
Tarifbereich rutscht.
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